Ihr Destillat in Macardo-Qualität

Teilen Sie mit uns die Leidenschaft fürs Brennen. Mit einem Lohnbrand. Gerne brennen wir Ihre Früchte zu einem vorzüglichen Destillat. Wir benötigen dazu mindestens 80 kg frisch und vollständig vergorene Maische. Wie Sie diese herstellen und worauf Sie achten müssen, lesen Sie in unseren Tipps weiter unten. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung oder Ihren Brennauftrag.

Unsere Preise

Wir berechnen für das Lohnbrennen der angelieferten, frisch und komplett vergorenen Maische CHF 150.– für die ersten 100 kg und CHF 110.– für jede weiteren 100 kg. In diesem Preis enthalten ist die Reduzierung des Brandes auf Trinkstärke (Empfehlung: 42%), wozu wir unser aufbereitetes Quellwasser verwenden. Nicht enthalten im Preis für das Lohnbrennen ist die Alkoholsteuer, welche Ihnen die Eidgenössische Zollverwaltung, Abteilung Alkohol und Tabak, direkt in Rechnung stellt. Weitere Infos finden Sie hier.

Tipp 1: Gutes Obst für einen guten Brand

Jeder Obstbrand ist nur so gut wie die für seine Herstellung verwendeten Früchte. Die Aromen der Früchte und deren Zuckergehalt und Reife bestimmen massgeblich die Qualität und die Ausbeute des Brandes. Daher sollten Ihre Früchte vollreif und gesund sein. Hagelschäden, Schorfflecken und Wurmbefall sind tolerierbar, soweit die Reife der Frucht nicht darunter leidet. Faulige, schimmlige und unreife Früchte gehören nicht in die Maische!

Tipp 2: Achten Sie auf Sauberkeit

Geschütteltes Fallobst muss möglichst frei von Erde, Laub und Stielen sein. Bei Quitten sollte vor dem Einmaischen der Fruchtflaum entfernt werden, da dieser ein Öl enthält, das ranzig wird und den Geschmack beeinträchtigt. Packen Sie das gut gesäuberte und verlesene Obst in saubere Behälter und verarbeiten Sie es in tadellos sauberen Maschinen. Chemiefässer sind inakzeptabel. Achten Sie darauf, dass die Behälter nach der Gärung gut verschlossen werden können (Spannring nicht vergessen).

Tipp 3: Aufbereiten der Früchte

Kirschen, kleine Pflaumen, weiche Zwetschgen, Aprikosen und Beeren quetschen durch ihr eigenes Gewicht. Äpfel, Birnen und Quitten müssen mittels Rätzmühle oder im Muser zerkleinert werden. Kontrollieren, verlesen und waschen Sie die Früchte. Sortieren Sie alle unreifen, faulen und schimmligen Früchte aus. Zerkleinern Sie Kernobst, quetschen Sie Steinobst, ohne die Steine zu zerstören, und entrappen Sie Beeren. Lagern Sie das Obst in sauberen Behältern und schützen Sie es vor Bakterien.

Tipp 4: Herstellen der Maische

Säuern Sie das Obst an und geben Sie dann die Hefe zu. Zugunsten einer optimalen Gärung mit guter Ausbeute empfehlen wir die Verwendung von Trockenhefe. Pro 100 kg Brenngut benötigen Sie etwa 15 bis 20 Gramm Trockenhefe, im Fall von Früchten mit wenig Fruchtzucker, Holunder oder Quitten 20 bis 30 Gramm. Weichen Sie diese in zwei Dezilitern handwarmem Wasser auf, lassen Sie sie etwa 20 Minuten ziehen und geben Sie sie beim Beginn des Einmaischens sofort den Früchten bei.

Tipp 5: Wichtiges zum Gärprozess

Nach dem Angären mit Hefe dauert die Gärung in Abhängigkeit von der verwendeten Obstsorte, dem Zuckergehalt und der Temperatur zwischen drei und fünf Wochen. Sorgen Sie dafür, dass die während der Gärung entstehende Kohlensäure aus den Behältern entweichen kann: Gärfilter verwenden, ein 2-mm-Loch in den Fassdeckel bohren oder Spannring bei gut beschwertem Deckel geöffnet lassen. Schützen Sie Maischefässer vor starker Sonneneinstrahlung und liefern Sie uns fertige Maische möglichst zeitnah zum Brennen an (in gut verschlossenen Behältern).

Was dürfen wir für Sie oder Ihre Kunden kreieren?

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